AUSGABE 42 / Frühjahr 2018

 

inhaltsverzeichnis

 

Inhaltsverzeichnis
dieser Ausgabe (PDF)


Topthemen dieser Ausgabe:

Praxis

Gedrechselte Fische Papierverleimung  

Kleine Fische, große Wirkung

Sicher gibt es in jeder Werkstatt diverse kleine Holzabschnitte, die zum Wegwerfen oder Verbrennen zu schade sind und nur auf die richtige Idee des Drechslers warten. Beispielsweise könnten aus den Holzresten formschöne Magnetfische entstehen. Um dabei zwei halbrunde Teile, also zwei gleiche Fische zu erhalten, verbinde ich zwei Holzstücke mit der sogenannten Papierverleimung, die den Vorteil einer wieder lösbaren Verbindung bietet.


 

Praxis

Segmentverleimung Feinschnitt-Bandsäge  

Segmentverleimung – Die Feinschnitt-Bandsäge in der Drechselwerkstatt

In der Drechselwerkstatt beschränkt sich der Einsatzbereich einer Bandsäge meist auf eher grobe Vorarbeiten. An ihr werden Kanthölzer, Scheiben oder Schalenrohlinge zugeschnitten, die dann auf der Drechselbank komfortabel weiterverarbeitet werden können. Für Holzhandwerker und auch Drechsler eröffnen sich mit der Feinschnitt-Bandsäge von Pégas nun auch neue Bereiche, die unzählige kreative Möglichkeiten bieten. Die Stärke dieser Maschine liegt in dem sehr schmalen Sägeschnitt mit unglaublich sauberem Ergebnis.

Technik & Neues

Zebrano von Wivamac Testbericht von Holger Graf  

Zebrano − Das neue Schwergewicht von Wivamac

Bereits weit im Voraus hatte die Firma Wivamac eine neue Drechselbank angekündigt, die durch ein überarbeitetes Maschinenkonzept die Sicherheit und Bedienbarkeit auf einen neuen Standard heben sollte. Auf den ersten Bildern, die man im Internet oder auf der Pressemitteilung zu sehen bekam, stach zunächst das Design der Maschine ins Auge. Aber auch die große Frontklappe des Spindelkastens, die bei geschlossener Maschine großzügigen Einblick und somit die Kontrolle des Antriebriemens ermöglicht, zeugte von Innovation. Sicherlich eine sinnvolle Funktion, aber ob man aufgrund dessen die Maschine bereits als revolutionär bezeichnen sollte, konnte nur ein Anwendungstest zeigen.

 

Praxis

Ovaldrehen mit dem HOVO-Ovalwerk  

Ovaldrehen – Alte Technik neu entdeckt

Das Ovaldrehen ist eine sehr alte Kunstform des Drechselns und wurde bereits im 16. Jahrhundert an den europäischen Höfen vollzogen. Das Prinzip eines Ovalwerks wurde bereits von Leonardo da Vinci entwickelt und hat sich in den folgenden Jahrhunderten nur unwesentlich verändert. Bis Mitte des 20. Jahrhunderts wurden verschiedene Gegenstände für den täglichen Gebrauch von spezialisierten Ovaldrehern hergestellt. Basierend auf einem Prinzip nach Johannes Volmer hat nun Jan Hovens ein Ovalwerk realisiert, dass  einen einfachen Einstieg in diese alte Technik ermöglicht. Das HOVO-Ovalwerk wird über einen MK2-Konus an der Spindel aufgenommen und durch eine Gewindestange mit Drehknauf durch die Welle hindurch gesichert. Eine Anti-Rotationsplatte verhindert das Mitdrehen der Vorrichtung durch einfaches Arretieren am Bankbett.


<< Ausgabe zurück                Ausgaben-Archiv