PRAXIS

Filigrane Wanduhr

Anleitung von Matthias Reichel

Diese filigrane Uhr besteht aus mehreren harmonisch aufeinander abgestimmten Holzarten. Das Uhrgehäuse wurde aus Ahorn gefertigt, die in Stundenposition angeordneten Rundstäbe aus Robinie und Nussbaum. Die Zeiger wurden mit Ebenholz furniert. Für jede Wohnung ein toller Blickfang. Eventuell demnächst  auch für Ihr Zuhause? Matthias Reichel zeigt in der nachfolgenden Schritt-für-Schritt-Anleitung, wie Sie die Uhr herstellen können.
 

 

Die Rundstäbe werden ein Fertigmaß von 15 mm Durchmesser erhalten. Der Zuschnitt der Kanteln (ca. 20 x 20 mm) erfolgt an der Kreissäge. Es können aber auch die im Handel erhältlichen Pen Blanks verwendet werden. Die Hölzer werden schon auf das fertige Maß von 137 mm bzw. 83 mm abgelängt.

Um die  Kanteln dauerhaft miteinander verleimen zu können, müssen Dübel an den Hirnholzflächen eingesetzt werden. In jede Kantel wird nun einseitig ein 6-mm-Loch mit einer Tiefe von 15,5 mm gebohrt. Die Robinienkanteln erhalten auf der entgegengesetzten Hirnholzseite zusätzlich ein 4-mm-Loch (15 mm tief) für die Aufnahme des Kupferrohrs.

Nachdem alle Löcher gebohrt sind, werden die später sichtbaren Stirnholzflächen geschliffen.

So weit sind die Kantholzer für das Verleimen vorbereitet. Hier kann man nochmals die unterschiedlichen Bohrdurchmesser für die 6-mm-Dübel bzw. die 4-mm-Kupferrohre erkennen ...

Sie möchten weiterlesen?

Im DrechslerMagazin Ausgabe 39 / Sommer 2017 finden Sie den vollständigen Artikel.

 

Zurück zu PRAXIS