Die Geister die ich rief ...

Die Geister die ich rief ...

Nun sind es 9 Jahre her als wir das erste Mal von Haustür zu Haustür marschierten und unser damals 2 Jahre alter Sohn mit einem schüchternen “Trick or Trick” die Süssigkeiten der Hausbewohner herauslockte. Es war unser erstes Halloween in Kanada, einem “echten” Halloween-Land. Da für uns Halloween mit Grusel verbunden war, kreierte ich ihm ein kleines Gespenster-Kostüm. So waren wir für den Spuk bereit. Doch kaum unterwegs wuselten Prinzessinnen, Superheroes oder Cowboys herum. So realisierte ich, dass Halloween die amerikanische Version von Fasnacht ist (oder Fasching, Karneval wie auch immer ihr es nennt :)



Obwohl der Sommer noch voll im Gange ist, waren wir bei FEINSCHNITTkreativ schon fleissig dran, Halloween-Deko-Motive zu kreieren. Einige davon sind bereits im Shop erhältlich. Da mich die drei kleinen Geister sehr an unser erste Halloween-Fest erinnern, wollte ich nun diese als weiteres Übungs-Projekt angehen.



So begann ich also wie immer: Blaues Malerkrepp aufs Sperrholz, um die Holzoberfläche vom Kleber zu schützen. Ich benutzte eine große 10-mm-Sperrholzplatte. Motivvorlage draufkleben und mit einer Lage durchsichtigem Paketband fixieren. Letzteres bewirkt, dass das Sägeblatt so etwas wie eine "Schmierung" erhält und dadurch einfacher durch Holz gleitet und auch keine Brandspuren hinterlässt. Nun mussten die einzelnen Gespenster noch grob voneinander getrennt werden, damit alles handlicher wurde. Dabei bemerkte ich, wie unhandlich so ein großes Brett doch ist und man auch von dem Durchlass des Sägearms ziemlich eingeschränkt ist. Einige neue Projekte, die ich im Kopf habe, muss ich von der Größe her nun nochmals überdenken.



Ich startete wieder mit dem Laubsägeblatt der Größe Nr. 7 (Niqua Ultra). Nebst den zahlreichen Fliegen- und Wespenattacken, lief alles ganz gut und das erste Gespenst war auferstanden. Für das nächste Gespenst wollte ich mal ein hoffentlich effektiveres Sägeblatt und somit eines der Größe 9 ausprobieren. Alles ausgesägt, sehe ich jedoch, dass die Schnitte mit dem 7er-Sägeblatt das Holz auf der Unterseite weniger ausriss. So wechselte ich für die Augen wieder zu vorherigen. Bei all den Handgriffen vergaß ich dann wieder einmal die Schraube der oberen Sägeblatt-Klemme zu lösen. Dies sollte man machen, damit die Klemme im Sägearm mitpendeln kann und das Sägeblatt nicht bei jeder Bewegung abknickt und zu schnell bricht. Zum Glück war das dieses Mal nicht der Fall. Zwar hatte ich die Vorlage nicht genug angeklebt und die Bereiche der Augen fingen an sich vom Holz abzulösen, aber trotzdem waren sie schnell ausgesägt. So gucken mich nun die drei Geister endlich an.



So belasse ich es für heute. Um's Schleifen kümmere ich mich morgen.

PS: Die Geister werden demnächst als Kombi-Paket mit weiteren neuen Laubsägevorlagen im Shop erhältlich sein.

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